Sassenberger Triathlon und Aktion Kleiner Prinz

So, endlich komme ich auch mal wieder dazu in meinem Blog zu schreiben.
Jetzt ist der Sassenberger Triathlon auch schon wieder gelaufen und ich bin wieder vollständig infiziert mit dem Triathlonvirus. Wie geil ist eigentlich dieser Sport??!?!?

Ich habe dieses Jahr auch endlich eine, für mich ansehnliche Zeit rausgeholt. Nach 01:29:40 war ich im Ziel und fühlte mich recht gut danach. Das Krafttraining plus mehr Trainingseinheiten vorher haben doch was gebracht.

Und das Beste an der ganzen Sache, es war ja diesmal für einen guten Zweck. Ich bin ja dieses Jahr mit dem Team Osmo für die Aktion Kleiner Prinz gelaufen und wir haben dafür Geld gesammelt. Geplant waren 2500,- Euro….

Sponsorenteam Osmo für Aktion Kleiner Prinz

Sponsorenteam Osmo für Aktion Kleiner Prinz




Und was haben wir geschafft? Sagenhafte 3450,- Euro!!!!
Na wenn das mal nichts ist. Mit dieser Spende unterstützt die Aktion Kleiner Prinz ein Projekt in Somalia, das Spezialnahrung in die Krisengebiete liefert. Das bedeutet, das Geld wird auch kontrolliert an ein Projekt abgegeben und verschwindet nicht in dem großen Pott der Aktion Kleiner Prinz.

Ich bin ehrlich gesagt, sehr stolz auf das Team Osmo und total dankbar für alle Spenden die ich aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis sowie meiner Familie bekommen habe. Das war echt GROßARTIG! VIELEN DANK AN ALLE!!!!

So, jetzt noch ein kurzer Bericht zum Triathlon.

Diesmal war alles recht gut vorbereitet. Ich habe vorher sogar mal ein Koppeltraining gemacht. Soweit man das Koppeltraining nennen darf. Fitnessstudio Spinning Rad und dann aufs Laufband. 😉

Ich habe diesmal ein paar Schwimmeinheiten vorher gemacht und bin häufiger lange Runden gelaufen, damit die Ausdauer verbessert wird. Mit einem Freund bin ich dann noch ein paar mal Rad gefahren. Sollte als Vorbereitung auf jedenfall reichen.

Am Samstag habe ich meine Startunterlagen geholt, bin die Strecke ein wenig abgegangen, habe mich mental auf das Schwimmen eingestimmt und bin dann zu meinem „Berg“. Bei diesem Triathlon kommen nach gut, ich würde mal sagen 500 – 800 Meter so ein Anstieg. Und der tut mir immer weh. Und deswegen bin ich zu meinem „Berg“ und habe mir dieses Stück speziell angesehen und mich darauf innerlich vorbereitet. Abends habe ich dann alle Klamotten gepackt, mir eine Liste gemacht und bin früh schlafen gegangen.
Morgens raus aus den Federn, fix etwas gefrühstückt, 2 Brötchen. Eins mit Marmelade und Quark und eins mit Honig. Brauche ja eine Grundlage. 😀 Dann ab nach Sassenberg. Fix ein Foto für Aktion Kleiner Prinz gemacht und dann in die Wechselzone Platz sichern. Erste Nervosität machte sich breit, überall die anderen Triathleten, viele mit den krassesten Rädern und wirklich übler Ausrüstung. Und was mir noch aufgefallen ist, das fast ALLE einen Neopren Anzug hatten. Sogar bei der Sprintdistanz. Wird wohl Zeit das ich mit auch so ein Teil zulege.
Und dann ging es los. Ab zum Wasser, durch die TriARTlon Laube, einer Ausstellung von alten Turnschuhen. Oder so. Hatte zu dem Zeitpunkt kein Auge für Kunst.
Am Wasser angekommen, fix noch eingeschwommen, brrrrr war das Wasser kalt, obwohl es 21 Grad hatte und dann gewartet. Dieses Warten am Start hat immer etwas Aufregendes. Vorne die „Profis“ und weiter hinten ich. 😀 Dann die Stimmung. Neueinsteiger die sich gegenseitig verrückt machen, welche die total in sich versunken sind und dann diese Spannung.
Nach ein paar Minuten kam der Countdown… 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1…….
START!!!!!!!!
Dieses Gefühl! Immer wieder atemberaubend. Die Triathleten hasten ins Wasser, das Wasser schäumt, alle wollen so schnell wie möglich rein. ABSOLUTER WAHNSINN…
Ich habe so schnell wie möglich versucht aus dem Pulk raus zu kommen, da es schon echt hart zu geht am Start. Schnell die langsamer als ich schwimmenden überholt und dann versucht mich nicht allzu sehr aufzuregen. Konzentriert habe ich dann das Schwimmen hinter mich gebracht. Ich habe mir beim Schwimmen immer einen voraus schwimmenden als Ziel genommen. „Komm, den packst Du noch“ „Den mit der Deutschland Badekappe, den überholst Du noch“……
Am Ufer angekommen, hatte ich auf einmal voll das gute Gefühl. Ich fühlte mich auf einmal echt noch fit und war überrascht. Und dementsprechend fix bin ich dann in der Wechselzone angekommen. Da hat das Umziehen nur zu lange gedauert, deswegen besorge ich mir jetzt auch einen Einteiler. Das geht dann schneller. Blödes Gewechsel. Macht keinen Sinn. 😀
Weiter ging’s! Schnell aufs Rad und die Radstrecke hinter mich bringen. Am Anfang kam ich gut rein und ich habe mit einer Gruppe versucht mitzuhalten. Funktionierte am Anfang auch echt gut, nur dann kam ein sehr langes, offenes Stück und da hat mir der Wind gezeigt, wer der Chef im Ring ist und mich massiv gebremst.
In einem Waldstück habe ich dann gott sei Dank wieder Anschluss an eine Gruppe gekriegt und mir einen aus der Gruppe als Fixpunkt gesucht…. „Den darfst Du nicht verlieren“ „Bleib dran“ Das motiviert echt. 😀
Am Ende der Strecke, schnell runter vom Rad, ab in die Laufschuhe und die 5 Kilometer runter gerissen. Am Anfang war es echt gut, nur bin ich zu schnell los. Dann erstmal Tempo raus und langsam an. Und dann kam der „Berg“.
Den überwunden ging es weiter und ich kam ganz gut zurecht. Zwischendurch hatte ich das Gefühl meine Beine würden schwer, das ging vorbei. Und irgendwann kam das Ziel, die letzten Meter noch mal beschleunigt, ein kurzes Rennen mit einem anderen Teilnehmer und dann…… gab es die Tasse 😀
Endlich angekommen.
Ein schönes Gefühl, erschöpft aber echt zufrieden. Und die Zeit war auch zufriedenstellend. Für mich steht fest, nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Beim Jubiläum und da werde ich mal die Kurzdistanz ausprobieren. :O Hab ich das gerade echt geschrieben???
So, jetzt geh ich noch meine müden Knochen zum Laufen animieren, leichtes Training soll ja bei Muskelkater helfen. 😀

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