Dextro Energy Triathlon 2012 Hamburg

22. Juli 2012 Dieses Datum….. Das werde ich wohl erstmal nicht mehr so schnell vergessen. Endlich war das Wochenende gekommen, wo ich meine erste olympische Distanz starten wollte. Und ich kann euch vorab schon sagen, ich hab es getan. Aber eins nach dem anderen.

Freitag, 20.07.2012

Bis mittags war ich auf der Arbeit und bin dann schnell nach Hause gefahren, damit wir uns auf den Weg nach Hamburg machen konnten. Wir hatten das Motel One am Michel gebucht. Vorsichtshalber haben wir das von Freitag bis Sonntag gebucht, damit wir erst einmal entspannt ankommen konnten und weil das vom Hotel wegen irgendwelcher Kontingente vorgeschrieben war.

Das heißt wir hatten erst einmal einen freien Abend und konnten erst einmal Hamburg erkunden. Da wir eh hungrig waren von der Fahrt, sind wir dann auch los und hatten das Glück das in Hamburg die Dom Kirmes war. Also konnten wir über die Kirmes und uns da mit Putenspießen versorgen. Nach dem Essen, sind wir noch kurz über die Reeperbahn geschlendert, haben uns etwas dort umgesehen und dann sind wir zurück ins Hotel. In der Lobby haben wir uns dann noch 1-2 Bier getrunken und sind dann in die Zimmer gegangen.

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 Samstag, 21.07.2012

Morgens aufgestanden, sind wir dann erst einmal zum Frühstück gegangen und haben uns dann erst einmal am Buffet bedient. Es war alles vorhanden was man braucht um einen guten Start in den Tag zu haben. Obstsalat, Quark und Kaffee. Ein Gewinnerfrühstück. Als wir das Frühstück abgeschlossen hatten, haben wir uns auf den Weg gemacht um uns unsere Startunterlagen zu besorgen. Das Ganze war sehr gut organisiert, man musste nicht lange auf seine Unterlagen warten. Lag vielleicht auch daran, das wir recht früh da waren.

Um die Zeit rum zu bekommen, sind wir dann erst einmal weiter und haben uns die Messe angesehen, haben uns mit einer Frau von Lemonsports.com unterhalten und einen Hoody rausgeleiert. Oder besser gesagt, wir haben mit Ihr gesprochen und bekommen hoffentlich einen. 😀

Nachdem wir so durch die Messestände gegangen sind, haben wir uns aufgemacht, noch eine entspannte Runde mit dem Rad zu fahren. Wir sind dann ca. 40 Minuten durch Hamburg gefahren und dann wieder zurück zum Hotel, weil wir uns ja den Start der Elite auf der Sprintdistanz, anschauen wollten.

Fix frisch gemacht, haben wir uns dann auch wieder auf den Weg gemacht um noch einen guten Platz beim Start zu bekommen um zu sehen, wie die Profis starten. Das ist schon beeindruckend wenn die los legen. Kaum war der Start erfolgt, sind wir fix rüber zur Wechselzone um zu sehen, wie die Elite aus dem Wasser kommt und dann aufs Rad steigt. Und was soll ich sagen? Das ist der absolute Wahnsinn, wie die aus dem Wasser kommen und Sekunden später schon auf dem Rad sitzen. So schnell will ich auch Wechseln können. 😀

Nachdem die dann mit dem Rad ein paar Mal an uns vorbei geschossen sind, kam dann noch der Wechsel zum Lauf und der war natürlich genauso schnell. Am Ende hat dann Richard Murray mit einer beeindruckenden Zeit von 00:51:48 das Rennen für sich entschieden. Als Zweiter kam Javier Gomez ins Ziel und auf Platz Drei ist der Deutsche Steffen Justus gelandet. Es ist auf jeden Fall großartig mit anzusehen, wie Profis da durch fliegen.

Als die Profis fertig waren, haben wir noch etwas im Alex gegessen und sind dann auch wieder zurück zum Hotel weil ja morgen unser Start war.

 

WechselzoneSonntag, 22.07.2012

Und da war er. Der große Tag. Erstaunlicherweise habe ich verdammt gut geschlafen. Die Tage vorher war ich so extrem nervös, das ich kaum geschlafen habe und die Nacht vor dem Wettkampf schlafe ich wie ein Baby. Verrückt 😀

Um 06:30 Uhr sind wir dann zum Frühstück gegangen und haben uns wieder ein Gewinnerfrühstück rein gezogen. Quark mit Obstsalat und Müsli. Und natürlich Kaffee. Mehr ging aber auch nicht rein. Mein Magen wollte nichts aufnehmen. Lag vielleicht auch etwas an der Aufregung.

Dann sind wir ab ins Zimmer, haben die Sachen gepackt und sind dann los zur Alster wo der Schwimmstart dann war. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie aufgeregt ich war. Tausend Gedanken sind mir durch den Kopf geschossen. Schaffe ich das, wie wird das schwimmen sein, kriege ich den Neoprenanzug aus, wie wird der Wechsel, halten die Beine… Und dann ging alles wie im Fluge.

Räder einchecken, Wechselzone einprägen, Platz vorbereiten. In Hamburg muss man darauf achten, das die Sachen alle in einer „Postbox“ landen. Also muss man da schon die Reihenfolge, wie man die Klamotten benötigt, schon durchdenken und die Sachen in die vorbereitete Kiste legen.
Als Tipp kann ich euch mitgeben, nehmt Euch irgendwie Schlappen oder ähnliches mit wenn Ihr zum Schwimmstart geht. Das kann schon mal ein Stück sein, wenn Euer Rad etwas weiter weg steht. Nichts wäre schlimmer, als wenn man nicht starten kann, weil man vorher in eine Scherbe oder ähnliches reingetreteten ist.

Dann haben wir unsere Klamotten, die wir nicht in der Wechselzone benötigt haben, in die Kleiderbeutel gepackt und sind zum Startbereich gegangen. Wir hatten noch etwas Zeit und haben uns die Startgruppen vor uns angesehen.

Umso näher unser Start kam, umso aufgeregter wurde ich. Das hat sich dann auch bemerkbar gemacht, als ich meinen Neo anziehen wollte. Den habe ich erst einmal verkehrt herum angezogen. 😀  Das sorgte dann erst einmal für Gelächter. Nachdem wir uns umgezogen haben, haben wir die restlichen Klamotten zu den Zelten gebracht wo die Bekleidungsbeutel gesammelt worden sind.

Auch hier hat sich meine Nervosität wieder einmal gezeigt, weil ich meine Schwimmbrille wie ein Irrer gesucht habe. Dabei hatte ich die vorsichtshalber schon um meinen Hals gehängt. Oh Mann! Wie sollte dann der Start laufen. Nicht das ich in die verkehrte Richtung schwimme. Jetzt standen wir da, nur noch eine Gruppe vor uns…. Und dann ging es in die Startzone. Den blauen Teppich runter und ab zum Wasser. Da konnten wir sehen wie die Gruppe vor uns startet….

Fortsetzung im nächsten Blogeintrag: Schwimmen beim Dextro Energy Triathlon 2012

 

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