Chia-Samen – Superfood für Triathleten?

Selbst die alten Mayas wussten es schon. Chia-Samen galten damals schon als Grundnahrungsmittel und Heilmittel.

Grund genug dafür mich noch einmal etwas mehr mit den „Superfood“ zu beschäftigen und ein paar Hintergründe für euch zu recherchieren.

Chia-Samen haben es gewaltig in sich. Ihr Gehalt an Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren lassen so manch anderes Lebensmittel alt aussehen.

Woher kommt Chia eigentlich und was macht Chia so besonders?

Die kleinen Zaubersamen kommen aus Mexiko, Zentral- und Südamerika und stammen aus der Familie der Lippenblütler. Die Mayas haben damals diese proteinreichen Samen als Grundnahrungsmittel verwendet. Ein Löffel Chia, bedeutet aus der Sprache der Majas „Stärke“, soll den Körper 24 Stunden lang mit genügend Nährstoffen versorgen. Aber das ist auch kein Wunder. Wenn man sich das mal genauer ansieht hat Chia:

  • doppelt soviel Eiweiss wie andere Samen
  • ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren
  • das Calciumgehalt übertrifft die gute alte Milch um das fünfache
  • Chia enthält das Spurenelement Bor. Was das Zusammenspiel Körper / Calcium unterstützt
  • Der Kalium-Gehalt ist doppelt so hoch wie in Bananen
  • Wer dachte Spinat wäre ein Topp Eisenlieferant, sollte Chia heute mit zur Ernhährung hinzuziehen. Da ist der Eisengehalt 3x höher wie in Spinat
  • Bei den Antioxidantien müssen sich die Heidelbeeren geschlagen geben, denn auch hier gewinnt Chia mit der 3-fachen Menge

Warum können wir Triathleten davon profitieren?

Chia bietet lang anhaltende Energie und soll die Verdauung anderer Lebensmittel vereinfachen. Fügt man Chia, den üblichen Lebensmitteln hinzu wirkt sich das Ganze  auf den Blutzuckerspiegel aus. Es wird quasi eine Barriere zwischen den Kohlehydraten und den Verdauungsenzymen geschaffen und die sorgt dafür das die Umwandlung von Kohlenhydraten zu Zucker langsamer abläuft. Dadurch wird die Energie langsamer im Körper freigesetzt und wir haben eine längere Ausdauer. Deswegen haben früher bei den Mayas auf die Laufboten immer etwas Chia am Start gehabt. Oder die Tarahumara-Läufer heutzutage immer noch (Chia das gesunde Powerfood).

Aufgeweichte Chia Samen speichern größere Mengen von Flüssigkeiten. Die Samen quellen bis um das neun-zwölffache ihrer Größe an und unterstützen im Magen-Darmtrakt die Verdauung.

Ihr seht, Chia Samen sind wahre Alleskönner und können Dein Training noch das gewisse Extra geben. Also probiert es einfach mal aus und schaut wie Euch Chia nach vorne bringt.

 

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