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Einen Triathlon durchstehen: Vorbereitung für Anfänger

Erst schwimmen, dann Radfahren und schließlich auch noch laufen – gerade für Anfänger stellt ein Triathlon oft eine große Herausforderung dar. Viele fragen sich früher oder später, ob sie das überhaupt schaffen können. Und ob ihr Körper den Belastungen gewachsen ist. Wie du mit einer guten Vorbereitung einen Triathlon durchhalten und dabei Gelenke und Muskeln weitestgehend schonen kannst, erfährst du hier. Weiterlesen

Chia Samen das gesunde Powerfood

Durch das Buch „Born to run“ bin ich auf die Chia Samen aufmerksam geworden. Samen die mich schneller und ausdauernder machen? Das kann doch garnicht wahr sein.

Also erst einmal ein bisschen im Internet recherchiert, was das ganze auf sich hat. Bei Wikipedia steht folgendes zu den „Zaubersamen“. Chia (Salvia hispanica) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die ursprünglich hauptsächlich in Mexiko vorkommt. Chia wird wegen seiner Samen kommerziell angebaut, da sie einen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und hochwertigem Protein, Vitaminen, Antioxidantien und Mineralien aufweisen.

Das klingt ja erst einmal schon mal gut und gesund. Dann noch in ein paar Foren gestöbert ob das ganze auch was bringt. In einem Forum stand, das manche Läufer das vor langen Läufen nimmt und damit gut zurecht kommt. Er konnte damit auf Gels verzichten. Auf Gels verzichten? Das klingt doch auch ganz grandios.

Individuelle Trainings-und Ernährungspläne

Wie sag ich immer? Versuch macht kluch, also hab ich mir mal so eine Probepackung Chia Samen bestellt. Hab natürlich erst einmal eine Recherche gemacht, wo ich die Samen am günstigsten her bekomme. Und dabei bin ich dann auf www.tigernuss.de gestossen. Ich war erst etwas skeptisch wegen der Internetseite, habe mir dann aber gedacht, das klappt schon. Also erst einmal Chia-Samen „schwarze Sorte“ 250g bestellt und dann mal abgewartet.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Innerhalb von 2 Tagen war mein Paket da. Aufgemacht… Oh! Das ist aber nicht das was ich bestellt hatte. Ich habe versehentlich 250 g Goji Beeren bekommen. Also habe ich fix eine Email geschrieben und war überrascht wie schnell ich eine Antwort bekommen habe. Und das war Service der Spitzenklasse. Ich habe umstandslos noch einen Beutel Chia Samen bekommen.
Die Lieferung ging genauso rasant und ich konnte dann mit meinem Projekt Chia Samen starten. Als erstes habe ich mir dann ein Gel produziert. Dafür habe ich 3 Esslöffel Chia-Samen in ein leeres Marmeladenglas und das habe ich dann mit Wasser aufgegossen. Das habe ich dann umgerührt und dann in den Kühlschrank gepackt. Durch diese Prozedur sollen die Chia-Samen bis zum 7-fachen aufquellen und man hat immer Chia-Gel auf Lager.

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Ich kann euch sagen, ich hatte Bedenken, als ich das Glas aus dem Kühlschrank genommen habe und den Deckel geöffnet habe. Die Chia-Samen waren wirklich aufgeqollen und hatten ein Gel-förmige Konsistenz. Und das soll ich essen???? Naja, egal. Erst einmal den Versuch gewagt, vor einem etwas längeren Lauf. Dafür habe ich mir 2 Esslöffel Gel in ein Glas gepackt und das mit Apfelsaft und Wasser gemischt. Umgerührt und dann…… runter damit. Was soll ich sagen? Geschmacksneutral und überhaupt nicht eklig.Und dann gings ab zum laufen.

Was soll ich sagen? Ich hatte das Gefühl das nix passiert. Der Lauf ging gut voran und ich fühlte mich okay. Aber kein turbo, nix. Vielleicht kommt das ja später….

Und was soll ich sagen. Nach 3 Wochen testen, muss ich gestehen, das Zeug hilft doch. Also ich kann es schwer beschreiben, aber nach mehrfacher Einnahme und der richtigen Dosierung kann ich sagen, es steigert wirklich die Ausdauer. Ich habe das Gefühl, das man die langen Läufe 1 1/2+ besser weg steckt und das auch die Regeneration einfach besser ist.

Ich werde das auf jedenfall weiter beibehalten und habe mir auch schon wieder 1 KG Beutel bestellt. Der wurde übrigens auch wieder so schnell geliefert wie die erste Bestellung. 😀

Laufen auf Geschäftsreise Part II

oder…. wie mein Garmin mir aus der Not hilft

 

Und wieder einmal war ich unterwegs auf einer Geschäftsreise. Dieses Mal ging es nach Thüringen. Ich kann euch sagen, eine sehr schöne Gegend zum laufen. Mein Marathontraining hat von mir verlangt, das ich mal wieder einen entspannten GA I Lauf von 50 – 75 Minuten mit drei Steigerungsläufen machen soll. Gesagt, getan. Nach dem ersten Tag Schulung ging es dann raus in die wilde Natur.

Ich hatte ja schon gesehen, das dort ein paar Steigungen existieren, aber diese Steigungen haben es echt in sich gehabt. Nach den ersten 500 Metern dachte ich mir, oh Mann, wie soll ich da in einem entspannten Pulsbereich bleiben? Es ging wirklich brutal bergauf und ich hab schon eine sehr kurze Strecke vor mir gesehen.

 

Endlich nach der ersten Steigung oben angekommen, kam ich diesen netten Tierchen hier vorbei. Was die sich wohl gedacht haben, als ich da schnaufend an den vorbei gelaufen bin. Dann ging es erst einmal recht flach weiter und ich konnte meinen Puls endlich wieder etwas runter kriegen. Aber das war auch nur von kurzer Dauer, weil anschließend kam wieder eine Steigung und ich habe dann überlegt, das es vielleicht sinnvoll ist, meinen Pulsalarm auszuschalten. Sonst würde ich noch die Ruhe des Waldes stören. 😀

Am Ende des Weges musste ich mich dann entscheiden, laufe ich rechts weiter, wo es bergab ging, oder laufe ich links weiter, wo es bergauf ging. Motiviert wie ich war, habe ich natürlich den bergauf Weg gewählt. Irgendwie muss ich ja fit werden für den Frankfurt Marathon. Also auf auf und weiter gehts. Nachdem ich wieder oben angekommen war, ging es auch wieder bergab und auf so’n alten Panzertrack oder so. War nicht so angenehm auf diesem Weg zu laufen. Gott sei Dank war dieser Weg recht schnell vorbei und es ging auf einen Schotterweg.

Triathlon Anfänger Trainingsplan gesucht?

Da ich bei dem GA I auch noch ein paar Übungen aus dem Lauf-ABC machen musste, habe ich das dann natürlich auch noch erledigt. Also Skipping, Anfersen, Seitwärtslaufen, Kniehub usw. Ich kann euch sagen, bergauf ist das ECHT anstrengend, aber schaffbar.

Dann ging es weiter durch den schönen Wald und nach ca. 35 Minuten habe ich mir dann gedacht, jetzt läufste noch mal so ein paar Minuten und dann drehste Du entweder um oder läufst um den Berg zurück zum Hotel.

So war der Plan. 😀

Leider hatten meine navigatorischen Fähigkeiten wohl an diesem Tag Urlaub und ich habe mich dann erst einmal ordentlich verlaufen. Bin dann irgendwann eine Almhöhe hochgelaufen und dann wieder runter und ab da wurd es abenteuerlich.

Ich konnte mich entscheiden, zwischen links nach oben oder rechts nach unten laufen. Da ich ja auf dem Rückweg war dachte ich mir mal das ich rechts runter laufe und dann komm ich sicher auf den Weg wo ich her kam. Wie gesagt…. gedacht.

Die ersten Meter konnte ich den Waldweg noch laufen, aber ab dann wurde es „etwas“ matschig. Ich bin wohl auf einem Weg angekommen wo gerade Bäume gefällt wurden und da waren dann die Furchen von der Transportmaschine die, die Bäume abtransportiert hat. Naja, Furchen? Das waren schon Krater! Und wie heißt es so schön… Auf dem Weg musste ich über Stock und Stein, so das es manchmal nicht mehr möglich war zu laufen.

Zwischendurch lagen da gefällte Baume auf dem Weg wo ich dann drüber klettern musste. Da habe ich mir schon gedacht, oh mann wo bin ich jetzt gelandet. Das schlimmste daran war, der Weg fand einfach kein Ende, also musste ich erst einmal gehend, springender Weise über diesen Weg huschen. 😀

Aber dann kam der Lichtblick. Ich habe das Transportungetüm gefunden das verantwortlich war für diese Furchen. Also musste auch irgendwo ein Weg sein, wo man wieder richtig laufen konnte. Und richtig…. Ca. 50 Meter weiter war ein Ausgang und da war dann auch wieder ein Weg. 😀

Mittlerweile war es schon 17:45 Uhr und das bedeutet, gleich würde es dann auch irgendwann mal dunkel werden. Aber….. wo war ich? Das war nicht der Weg den ich kannte. Nichts was so aussah wo ich schon mal gewesen bin. :O Ich bin dann erst einmal ein Stück den Schotterweg runter gelaufen und habe nach Wegweisern gesucht. Zum Glück habe ich auch welche gefunden. Nachteil war nur… ich kannte nicht einen Ort auf den Schildern. Also erst einmal weiter, den Weg entlang laufen. Irgendwo muss doch was sein, was ich kenne.

Auf meinem Weg habe ich dann so langsam gedacht, verdammt, wie erklärst Du jemanden wo Du Dich befindest, wenn Du keine Ahnung hast wo Du bist. Dabei kamen mir Gedanken in den Kopf, das ich mit meinem Handy die GPS-Daten herausbekomme und die dann weitergebe. Oder ich lass mich vom ADAC orten.  Oder vielleicht kennt jemand diesen Baum!? 😀

Naja, was soll ich sagen. Wie ich dann so daher lief und mich schon in einem selbstgebasteltem Zelt übernachten sah, ist mir eingefallen, wart mal, Deine Uhr kann doch auch navigieren. Schnell ins Navigationsmenü geguckt und da war sie…. die Funktion die mich wieder nach Hause bringt „ZURÜCK ZUM START“

Diese Funktion strahlte wie der hellste Stern aus meinem Forerunner und ich war überglücklich. Das war mein Weg heim. Okay, zugegeben, ich musste erst einmal kapieren was der von mir wollte, aber als ich dann die passende Menütaste gefunden hatte und gesehen habe, wieviel Kilometer bis zum Start, da konnte ich dann endlich wieder nach Hause.

Schön daran ist, immer wenn Du Dich in der Nähe einer Kreuzung befindest, dann meldet sich der Garmin und sagt „Annäherung an“. Und dann zeigt der digitale Kompass in die Richtung, wo Du hin musst.

So bin ich dann nach insgesamt 14,5 Kilometern bergauf, bergab endlich am Startpunkt angekommen und konnte dann endlich duschen.  Und wieder habe ich festgestellt wie sehr ich doch meinen Garmin 305 mag 😀

Laufen auf Geschäftsreise

Da ich beruflich viel unterwegs bin, aber das Training auch nicht vernachlässigen darf, muss ich auch unterwegs trainieren. Dieses Mal war ich in Elsterheide, im gut bürgerlichen Landgastghaus Landwiese. Nahe der schwarzen Alster.

Meine Marathonvorbereitung hat Dienstag wieder GAI Training von 50-60 Minuten verlangt. Kombiniert mit 3 Steigerungsläufen. Und natürlich musste ich auch wieder Lauf-ABC mit einbauen. Ich weiß nicht was an diesem Tag los war, aber das war echt ein doofes Training, kurzatmig, keine Energie. Total platt. Kurzum das war nix.

Am Tag darauf, Mittwoch, musste ich dann ein Intervalltraining machen. 4 x 2000 Meter mit 400 Meter Trab dazwischen. Ich kann euch sagen. Das war echt anstrengend. Danach war ich echt platt, aber…. zur Zeit macht es echt Spass mich selbst zu scheuchen, weil ich merke das das Training echt was bringt.

Donnerstag musste ich dann noch ein entspanntes GA I Training von 50 Minuten mit 3 Steigerungsläufen machen und dann ging es Freitag auch schon wieder nach Hause.

Ich habe euch mal ein Bild rein gesetzt welche Aussicht ich beim laufen hatte. Der Name Elster hat nichts mit dem Vogel zu tun, er gehört vielmehr mit seiner Grundform Al-astra oder Al-istra zum indogermanischen el-/ol- für fließen, strömen mit der germanischen Endung -str. Flussnamen, die auf die gleiche Grundform zurückgehen, finden sich in ganz Europa (Beispiel Alster). Mit der aus Tschechien im Elstergebirge entspringenden und in die Saale fließenden Weißen Elster kommt die Schwarze Elster nicht in Berührung. Die Beinamen weiß und schwarz erhielten die Flüsse zur Unterscheidung. (lt. Wikipedia)

 

 

 

 

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