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Carbonloading Tag II ! Der zweite Tag des Kohlenhydrate Experiments

Nun der zweite Tag Carbon Loading

Da ich ja unterwegs auf einer Geschäftsreise war, wie schon am ersten Tag geschrieben (Carbonloading Tag I) war das mit dem Essen wieder etwas schwieriger.
Im Hotel ging das dann aber noch, da ich ja mit Frühstück bestellt hatte und da konnte ich mich dann noch Kohlenhydrate arm ernähren.

Mein Frühstück bestand also aus:

Rührei mit Bacon
Obstsalat
Joghurt
1 Kännchen Kaffee

Beim Kunden kam ich dann schon wieder in Versuchung und bei diesem Kunden war es besonders schwer zu verzichten, deswegen gab es als

Snack

1 x Brezel mit Butter
(Eine Schwäbische Brezel (100 g) enthält 8,1 g Eiweiß, 51,1g Kohlenhydrate, 4,8 g Fett und entspricht 1184 kJ (283 Kcal), 5.1 KHE, 4,3 BE (Herstellerangaben Ditsch)

Mittagessen

1 x Fisch in Panade und einer Dill-Senfsauce
Es gab zwar Kartoffeln dabei, die waren aber so zerkocht, die konnte ich weglassen und habe somit auf unnötige Kohlenhydrate verzichtet.

 

Abendessen

Da war ich dann wieder weniger kreativ und habe mich da wieder auf das Standardmenü beschränkt.

Salatmischung bestehen aus buntem Salat, Schinken, Käse
Putenstreifen gebraten und gewürzt
Joghurt als Nachtisch

Das war dann auch der zweite Tag Carbon Loading. Unterwegs ist es schon etwas schwieriger sich ordentlich zu ernähren und da muss ich auf jedenfall noch optimieren.

Carbonloading Tag I

Tja heute ist der erste Tag von meinem Carbonloading Experiment. (Carbonloading! Oder Energie auf Abruf)

Vielleicht hätte ich erst einmal überlegen sollen was man alles so essen soll. Wenn man mal bewusst darauf achtet, wieviel Kohlenhydrate überall drin sind, da war ich schon echt überrascht.
Zwar gibt es im Internet viele Seiten wo man nach solchen Rezepten usw. suchen kann (Stichwort Low Carb), aber meistens ist nichts dabei was man so auf die Schnelle machen kann, oder wenn man auf Dienstreise ist.

Deswegen war es für mich schwierig mich da „spontan“ zurecht zu finden. Also habe ich das Problem am ersten Tag folgendermassen gelöst.

Frühstück

250 gr Joghurt 1,5%
250 gr Magerquark
1 Apfel
1 Kaffee

Mittagessen

Da ich wieder geschäftlich unterwegs war und zu einem Kunden musste, hätte ich die Möglichkeit gehabt, an irgendeiner Raststätte anzuhalten und in irgendeinem Restaurant versuchen können Low Carb Mittagessen zu bekommen. Da Raststätten ja eher auf den „deftigen“ Appetit ausgerichtet sind, habe ich mich für was anderes entschieden.

Also gab es:

Salatmischung bestehen aus buntem Salat, Schinken, Käse
Putenstreifen gebraten und gewürzt
Joghurt als Nachtisch

Die Salatmischung und die Putenstreifen habe ich zusammen gemischt und dann mit dem Dressing versehen.

Abendessen

Da war ich nicht so kreativ und habe einfach mein Mittagessen wiederholt.

Salatmischung bestehen aus buntem Salat, Schinken, Käse
Putenstreifen gebraten und gewürzt
500 gr Joghurt als Nachtisch

Das war der erste Tag. Von der Auswahl her der Speisen noch nicht ganz ausgereift, aber ich denke mal das kann man noch optimieren.

Carbonloading! Oder Energie auf Abruf?

Pasta Party und der Traum von Zusatzernergie

Wer kennt sie nicht, die Pasta-Partys vor dem Triathlon. Da werden Unmengen an Nudeln in einen rein geschaufelt um am nächsten Tag genügend Energie für den Wettkampf zu haben. Das ist aber wohl leider eine Illusion. Deshalb habe ich mich mal auf die Suche gemacht und was interessantes bei roadbike.de gefunden.

Man kann wohl seinen Speicher trainieren und bis zu 45% mehr an Kohlenhydraten einlagern, dafür muss man aber erst einmal die Tanks durch intensives Training entleeren und danach gezielt wieder befüllen.
Das bedeutet…. mehr Eiweiss und Fett und wenig Kohlenhydrate. Und in den folgenden Tagen vor dem Triathlon dann vermehrt kohlenhydratereiche Kost zu sich nehmen um die Speicher wieder zu füllen. Klingt für mich nach dem Prinzip Batterie. Einmal komplett entladen, dann wieder aufladen und mehr Energie bekommen.

Wichtig beim Carbonloading
Damit der Körper überhaupt die Kohlenhydrate speichern kann, muss der Körper viel Flüssigkeit haben. Heißt im Umkehrschluss… VIEL TRINKEN! Hält man sich daran steht einem am Wettkampf Tag zusätzliche Energie zur Verfügung.

Ich werde das einmal ausprobieren, damit ich in Hamburg richtig Energie habe um den Triathlon auch ordentlich über die Bühne zu bringen. Dafür habe ich zur Orientierung den Plan für Experten von roadbike.de ins Auge gefasst und den werde ich mal testen.

Der Plan sieht folgendes vor:

Die Woche vor dem Wettkampf (also bei mir heute) soll man die Speicher entleeren. Das habe ich mit Schwimmen heute morgen und einem ausgedehnten GA I Lauf über 15 km gemacht. Ich denke danach waren die Speicher soweit leer, das ich mit dem Carbon Loading beginnen kann.
Die nächsten 3 Tage soll ich dann mit kohlenhydratefreien Tagen weiter machen, wobei ich trotzdem trainieren soll. Ich muss mal überlegen, was ich dann so esse. Weil irgendwie alle Beilagen sind ja recht kohlehydratlastig. Vielleicht komplett drauf verzichten, oder nur Salat. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Und ab Mittwoch soll ich dann leicht weiter trainieren und  anfangen mit erhöhter Kohlenhydratezufuhr. Das soll den Kohlenhydratespeicher bis um das Dreifache vergrößern. Aber auch hier noch eine Warnung, diese Diät ist Stress für Deinen Körper und kann an den Nerven zehren.

Die kommenden Tage werde ich Euch auf dem Laufenden halten, was das Carbonloading bei mir gebracht hat und was ich so gegessen habe.

 

Sonntag Laufen

Akku’s leer laufen GA I

Da ich für den Hamburg Triathlon geplant hatte, es einmal mit Carbonloading auszuprobieren (Carbonloading! Oder Energie auf Abruf?) habe ich mir für heute nach der Schwimmeinheit heute morgen vorgenommen, noch einmal eine Runde laufen zu gehen. Damit sollten dann meine Akku`s leer sein und ich kann mit dem Kohlehydrate Diät Programm anfangen.

Trainingseinheit:
Lockerer Lauf bei einem Durchschnittspuls von 128 BPM
Pace gesamt: 7:33
kCal: 1169

Gesamtstrecke: 15.59
Gesamtdauer: 01:57:42