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Noch 181 Tage

Ein schöner Tag um heute mal wieder den Sonntag zu nutzen um mal eine längere Einheit einzuschieben.
Deshalb habe ich heute erst einmal entspannt das Training begonnen mit einer 45 Minuten Schwimmeinheit. Naja, Schwimmeinheit ist nicht der richtige Ausdruck. Das Wasser hatte vom Vortag wohl noch die Temperatur des Warmbadestages. Heißt angenehme Badewannentemperatur. Dementsprechend voll war das Bad auch und ich konnte mich zwischen rückenschwimmenden Rentnern, einem quasselnden Mädchenpärchen oder kleinen Kindern die das Schwimmen gerade lernen wählen. Naja, dann fällt Techniktraining heute aus und ich habe mich dann einfach darauf konzentriert niemanden beim schwimmen zu verletzen. Hab dann einfach ein paar Intervalle eingeschoben und ansonsten bin ich so vor mich hingeschwommen.

Danach bin ich schnell nach Hause gefahren, habe mich umgezogen und bin dann laufen gegangen. Heute standen 01:40 laufen auf dem Plan, also schön entspanntes Laufen. Nun ja, wäre da nicht der gestrige Tag gewesen, da waren wir schick im Sauerland mit den MTB’s und sind da durch die Berge geballert. Als ich dann wieder zuhause war, musste ich mich auch schon wieder fertig machen, hatte direkt einen Termin und im Anschluss kam dann mein Patenkind vorbei….. „“ich will jetzt im Mittelfeld spielen, das heißt ich brauche jetzt Kondition. Das heißt wir müssen jetzt laufen.“ Gesagt, getan. Laufklamotten an und noch mit dem Kurzen 5 Kilometer gelaufen. Paar Liegestütze und gut war. Dann konnte ich endlich Wochenende einleiten und mich auf die heutige Trainigseinheit freuen.

Eigentlich hätte ich morgen einen Trainigsfreien Tag, aber ich hab die Chance, bei einem Fortgeschrittenen Kurs fürs Kraulen mit zu machen. Das heißt, morgen wieder in die Schwimmklamotten und mal analysieren lassen, woran ich noch arbeiten muss.

Ironman…. ich komme!

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Extrem: Die Macht des Willens

Kopf besiegt Körper

166 Kilometer und 9.400 Höhenmeter Nonstop überwindet Norman Bücher bei einem der anspruchsvollsten Extremläufe der Welt um den Mont-Blanc.
In 14 Tagen durchquert er die Atacama Wüste in Chile zu Fuß und legt dabei 600 Kilometer und 6.000 Höhenmeter zurück.
Im Oktober 2010 nimmt Norman Bücher am 222 Kilometer langen Etappenrennen durch den brasilianischen Dschungel teil dem gefährlichsten Abenteuerlauf der Welt.
Allein mit körperlicher Fitness sind diese extremen Herausforderungen nicht zu schaffen. Nur die Macht des Willens macht diese enorme Leistung möglich.

So lautet die Beschreibung des Buches. Da ich mich mehr und mehr mit dem Training für den IRONMAN 2013 in Frankfurt auseinander setze, kommen mir natürlich auch so einige Gedanken wie zum Beispiel, werde ich das schaffen, hast Du Dir nicht zuviel zugemutet, macht Dein Körper das überhaupt mit usw. Und so bin ich dann auch mal auf die Suche gegangen um mal zu sehen, wie andere sich motivieren oder was man tun kann, damit diese Gedanken in den Hintergrund gestellt werden.

Dabei kann ich dann auf das Thema Mentaltraining im Sport.

Was hat das alles mit dem Buch zu tun? Also der Herr Bücher ist Extremsportler und Vortragsredner, wie er in seinem Buch immer gerne herausstellt. Und berichtet in seinem Buch sehr anschaulich dargestellt, wie er es immer wieder schafft, seinen Arsch hoch zu kriegen um auch nach einem langen Vortragstag, noch sein gewaltiges Trainingspensum zu bewältigen.

In seinem Buch erzählt er viel darüber, wie er sich motiviert, worauf man achten soll und wie man eine positive Grundeinstellung bekommt. Dabei schlägt er auch immer sehr praktische Bögen in andere Bereiche, beruflich oder privat. Er will keinen Asketen aus einem machen oder Extremsportler, sondern mit seinen Tipps Hilfen geben, wie man sich mit der Macht seines Willens alles erfüllen kann, wenn man es wirklich will. Dabei bekommt man natürlich auch vielleicht schon Tipps, die man in anderen Motivationsbüchern schon mal gelesen hat, wie zum Beispiel seine Komfortzone zu verlassen usw. Aber der Herr Bücher macht das auf eine sehr sympathische Art.

Weiterhin und das ist meine persönliche Meinung, finde ich es sehr schön zu lesen, wie er seine gewaltigen Laufabenteuer bewältigt. Er beschreibt das sehr bildhaft und mit etwas Fantasie befindet man sich Ruckzuck am Mont-Blanc 😀

Mein Fazit zu dem Buch: Absolut lesenswert.

Wer sich also auch schon mal Fragen zum Mentaltraining im Sport gestellt hat, oder einfach nur mal wissen will, wie ein Extremsportler sich motiviert um seinen Kopf auf diese unvollstellbaren Strecken zu fokussieren, dem kann ich das Buch auf jedenfall ans Herz legen.

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Extrem: Die Macht des Willens