Archiv der Kategorie: Triathloninfos

Laufshirts aus Merinowolle

Gerade beim Laufen im Sommer ist es wichtig, die passende Kleidung zu haben, damit das Laufen auch wirklich zu einem Vergnügen wird. Das wissen auch die Hersteller von Laufbekleidung und daher gibt es auf dem Markt inzwischen verschiedenste Technologien und Materialien, die das Körperklima so angenehm wie möglich gestalten.

Laufshirts aus Merinowolle beispielsweise bieten den höchsten Komfort. Bei Wolle denkt man zwar erst mal an eher schwere und warme Kleidungsstücke, aber Merinowolle macht Runningshirts tatsächlich zu funktionalen Genies. Nicht nur, dass sie besonders atmungsaktiv ist, was dazu führt, dass der Körper gut belüftet wird ohne auszukühlen, und trocken bleibt, nein, sie ist dazu auch noch äußerst geruchsabweisend. Dadurch, dass Merinowolle von Natur aus antibakteriell ist, wird auch die Bildung neuer Bakterien verhindert, was wiederum zu verminderter Geruchsbildung führt. Shirts aus Merinowolle sind sehr leicht und dank eines geringen Lycra-Anteils auch gut dehnbar. Insgesamt bieten diese Shirts einen wunderbaren Tragekomfort für alle Läufer und stellen eine sehr gute Alternative zu den schon länger eingesetzten Mesh-Einsätzen in Laufshirts dar, die ebenfalls für eine gute Belüftung und damit ein gutes Körperklima sorgen.

Egal wofür man sich entscheiden – Merinowolle oder Mesh-Einsätze – auf ein speziell für die Bedürfnisse von Läufern angepasste Shirts sollte in jedem Fall unbedingt geachtet werden.

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Garmin GPS Forerunner 305 oder kann man seine Pulsuhr heiraten?

Wie ja schon in meinen Eintrag über die Leistungsdiagnostik angedroht, gibt es jetzt einen Bericht über mein neuestes Spielzeug.

Und so sieht er aus:

Aufgrund meiner Leistungsdiagnostik (siehe hier) und dem damit verbundenen Trainingsplan musste ich mir jetzt was überlegen wie ich mein Training den noch optimieren kann.
Damit ich die Strecken und meinen Puls optimal überwachen kann, hatte ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich hole mir für die App Sports Tracker einen Bluetooh fähigen Pulsgurt ODER ich kaufe mir eine Pulsuhr mit GPS. Letzteres hat ja den Vorteil, das man das “schwere” Handy (HTC Desire HD) nicht immer mitschleppen muss.
Hinzu kam noch das Amazon den Garmin GPS Forerunner 305 derzeit im Angebot hat. Für 139,99 Euro und kostenlosen Versand konnte ich einfach nicht widerstehen. Fix noch den Trittfrequenz Sensor GSC 10 dazu bestellt und schon bin ich optimal ausgestattet. :D

Und was soll ich sagen? Ich bin sowas von begeistert. Nachdem ich das Paket von Amazon bekommen habe konnte ich es kaum erwarten es auszupacken und dann zu benutzen. :D Nachdem ich den Garmin GPS Forerunner 305 aufgeladen habe, habe ich mir noch schnell das Trainingscenter installiert und meinen Trainingsplan direkt eingetragen. Damit aber nicht genug, nachdem ich das Trainingsprogramm eingetragen habe, wurde es direkt übertragen an die Uhr.

Und jetzt habe ich alle Trainingstage direkt in der Uhr und kann danach trainieren. Was heißt das? Ich starte die Uhr, lasse ca. 30 – 60 Sekunden nach Satelliten suchen und kann dann das Trainingsprogramm starten. Und das ist sowas von genial!!!

Ich habe in den Trainingsprogrammen alles eingestellt, also so Sachen wie, ich möchte 1 Stunde im GA I Bereich laufen. Und was macht jetzt diese fantastische Uhr? Nicht nur, das sie die Zeit, die Strecke, die Pace, Kalorien usw. mittrackt. Nein, Sie erinnert mich auch immer freundlich mit verschiedenen Tönen im welchen Bereich ich mich befinde. Da gibt es den Ton für den Bereich wenn ich mich nicht im GA I befinde, einen dafür wenn ich drin bin und natürlich auch den für den Bereich wenn ich vom Puls aus drüber bin.
Das kann am Anfang ganz schön nerven, hilft einem aber wirklich sich darauf zu konzentrieren im Bereich der Vorgaben zu bleiben. Mein Trainingsplan sieht ja auch vor, das ich Intervalle mache und so weiter. Alles kein Thema mit dem Garmin. Einfach eintragen, ich möchte 15 Minuten Warm Up machen, dann 5 x 500 Meter laufen, dazwischen 3 Minuten langsames Gehen und am Schluss noch 15 Minuten Cooldown. Das mit passenden Pulswerten versehen, und schon kann das Intervalltraining starten. Durch das GPS weiß der Garmin jetzt genau, wann ich die 500 Meter gelaufen bin und erinnert mich mit einem Ton wieder daran das die nächste Pause ansteht.
In der großen Übersicht sehe ich dann immer direkt in welchem Puls Bereich ich mich befinde und wie lange ich noch mit einer Einheit beschäftigt bin.
Wenn man mehr Informationen haben will, geht man einfach über die Pfeilknöpfe an der Seite durch die einzelnen Menüoberflächen, die wie soll es auch anders sein, alle frei definierbar sind.

Mit dem Trittfrequenz Sensor GSC 10 hat man dann noch die Möglichkeit beim Radfahren die Trittfrequenzen vorzugeben und die werden dann natürlich auch mit überwacht. Also kann man auch hier wieder sagen, ich möchte gerne 3 Stunden Radfahren mit einer Frequenz von 90 – 100 Umdrehungen / Minute. Und wenn man das nicht macht, meldet sich die Uhr wieder bei Dir.

Aber der krönende Abschluss ist dann noch die Möglichkeit die ganzen Daten dann an Dein Trainingstagebuch zu übergeben. Da nutze ich das kostenlose Programm SportsTrack (bekommst Du hier: SportTracks). Wenn Du das dann nach dort importiert hast, siehst Du Dein komplettes Training in der Übersicht. Zeiten, Dauer, Kalorien, Strecke. ALLES. :D


Als Fazit kann ich nur sagen, wer sich gerne mit einer GPS Uhr beschäftigen möchte, die vom Handling her total einfach zu bedienen ist und die jeglichen Komfort mitbringen soll, der sollte sich den Garmin GPS Forerunner 305 holen. Es gibt zwar jetzt schon den Nachfolger, aber ich denke mit diesem Gerät kann man alles machen was man will.

Meine Meinung: EIN TOP GERÄT UND TOTAL EMPFEHLENSWERT! :D

Rennrad oder Triathlonrad? Was nehm ich denn?

Tja, da steh ich nun. Für meinen ersten Triathlon habe ich mir ein günstiges (50€) Rennrad von einem Kollegen besorgt. Und ob Ihr es glaubt oder nicht. Auch damit bin ich durch gekommen. ;)

Für die letzte Saison habe ich mir dann ein etwas neueres Rennrad besorgt. Eins von 2Danger mit nem Shimano 105 Schaltwerk. Ein ganz nettes Rad. ABER… ich hätte vor dem Sassenberger Triathlon evtl. train ieren sollen mit dem Rad. Das ging nur leider nicht. Ich hatte es mir einen Tag vor dem Wettkampf gekauft. Also. Memo an mich. Rad kaufen, dann damit trainieren und dann an einem Wettkampf teilnehmen. :)

Aber was nun? Irgendwann würde ich schon gerne mal ein Triathlonrad besitzen. Nur was ist der Unterschied Rennrad / Triathlonrad?

Nach ein paar Stunden Recherche im Internet habe ich dann auch ein paar Informationen zusammen getragen.
Also als erstes unterscheiden sich die Räder in der Geometrie. Bei den Triathlonrädern ist das Oberrohr kürzer und das Sitzrohr steiler. Das ergibt dann einen steileren Sitzwinkel. Und was soll das?

Die Aerodynamik wird verbessert, da man in der liegenden Position einen geringeren Luftwiderstand bietet.

Jetzt kommt aber der Experte und sagt…
Dann nehm ich mir doch einfach einen Triathlonaufsatz und schon habe ich ein Triathlonrad. Naja, fast. Die Sitzposition wird nicht verändert wie bei einem Triathlonrad. Deswegen ist das nur eine Zwischenlösung.

Natürlich gibt es auch Nachteile. Ein Triathlonrad lässt sich unruhiger lenken und man muss das wohl trainieren.

Vom Aufbau her gibt die DTU folgende Richtlinien raus:

  • Vorder- und Hinterrad müssen gleich groß sein. Scheibenräder sind nur hinten erlaubt und müssen tragend sein.
  • Die Extensions des Lenkeraufsatzes dürfen nach vorne hin nicht offen sein und die Vorderachse um maximal 15 cm überragen.
  • Das Rad muss jeweils eine funktionstüchtige, unabhängig zu bedienende Vorder- und Hinterradbremse besitzen. Die Bremshebel muss nach hinten ragen.
  • Das Rad darf maximal 2 m lang sein. Der Abstand vom Boden zur hinteren Achse muss mindestens 24 cm betragen.
  • Der Radstand muss zwischen 54 cm und 65 cm betragen.
  • Jede Form von Windabweisern sind verboten.
  • Das Rad muss einen Dreiecksrahmen aus 3 geraden oder schrägen Rohren haben.
  • Alle “nicht traditionellen” Konstruktionen sind generell verboten, außer sie werden vor dem Rennen vom Rennleiter genehmigt.
  • Das von der UCI festgelegte Mindestgewicht von 6,8 kg gibt es im Triathlon nicht.

Vom Gewicht her liegen professionelle Triathlonräder bei ca. 7-9 kg.

Und hier noch ein paar Anbieter die nette Triathlonräder anbieten:

Regeln? Wie jetzt? Triathlon und seine Regeln

Für die, die jetzt heiß sind auf einen Triathlon müssen natürlich wissen, nach welchen Regeln man sich richten muss. Von Wettkampf zu Wettkampf kann es unterschiedliche Wettkampfordnungen geben, aber der größte Teil orientiert sich am Regelwerk der DTU (Deutsche Triathlon Union).

Und was steht drin?

Schwimmen

  • Temperatur technisch gesehen darf ein Triathlon ab 14 Grad Wassertemperatur stattfinden und bei dieser Temperatur dürft Ihr Euren geliebten Neoprenanzug anziehen. Bis 17 Grad ist der sogar Pflicht.
    Lt. § 4.1.11. DTU Sportordnung ist der Neoprenanzug bis 25 Grad erlaubt. Ausnahmen gibt es hier natürlich auch (Meisterschaftsrennen etc.)
  • Flossen und Schwimmbretter dürfen nicht verwendet werden.
  • Deine Startnummer darfst Du nicht mit ins Wasser nehmen, aber meistens muss die gut sichtbar auf dem Arm oder so drauf sein.
  • Wenn es gratis Schwimmkappen vom Veranstalter gibt, sind die natürlich zu tragen.

Radfahren

  • Bei jedem Triathlon, egal wie groß er ist, gilt natürlich die Straßenverkehrsordnung (StVO). Da diese Rennen immer auf öffentlichen Straßen stattfindet, müssen wir uns auch an die Regeln halten. Das heißt wir müssen rechts fahren (Rechtsfahrgebot) und natürlich die Vorfahrtsregelen beachten.
  • Beim Triathlon gibt es natürlich auch die Windschattenregel. Meist wird die Windschattenregel für uns Anfängertriathleten nicht so genau überwacht, ABER wir wollen ja einen fairen Wettkampf abliefern und deswegen sollten wir uns auch an diese Regel halten. Solltest Du es trotzdem missachten, wirst Du disqualifiziert.
    Die Veranstalter geben meist einen Windkorridor vor in dem Du Dich befinden darfst, ohne eine Disqualifikation zu kriegen.
  • Und was natürlich das allerwichtigste beim Radfahren ist, ist die Helmpflicht. Der Helm muss Norm geprüft sein und wird immer am Anfang der Veranstaltung von den Freiwilligen geprüft.

Laufen

  • Beim laufen musst Du darauf achten, dass Du die vorgegebene Strecke nicht verlässt.
  • Hast Du Begleitpersonal (Trainer etc.) dürfen die Dich unterwegs nicht begleiten oder verpflegen.

Allgemeine Regeln

  • Die Startnummer ist immer sichtbar zu tragen. Das heißt beim Radfahren hinten auf dem Rücken und beim laufen vorne auf der Brust. Das kriegst Du am besten hin mit einem Startnummerband. (z.B. Startnummernband Race Belt Race )
  • Der Zeitmasschip muss immer passend angelegt sein, so das Deine Zeit auch korrekt aufgenommen wird.

Ist Triathlon ein riskanter Sport?

Triathleten on the run

Triathleten on the run

Triathlon ist wohl eine der härtesten Prüfungen für einen Sportler. Um einen Triathlon zu überleben muss man gut in Form sein, bevor man sich an einem Wettkampf beteiligen sollte.
Das Herz wird bis an seine Grenzen gebracht und die Ausdauer bis ans Limit gereizt.

Im wesentlichen hat der Triathlet ja die Herausforderung , das er in drei Disziplinen der Beste sein muss. Triathleten müssen sich ja über die lange Distanz von Schwimmen, Radfahren und Laufen kämpfen um am Ende als strahlender Finalist im Ziel anzukommen. Deshalb ist es unerlässlich vorher zu trainieren bevor man sich an das Abenteuer Triathlon wagen sollte.
Was mir aufgefallen ist, ist das sich der Triathlonsport mehr und mehr zu einer Art Volkssport entwickelt. So finden jedes Jahr hunderte von Veranstaltungen statt und es werden immer mehr.

Diese Veranstaltungen werden dann an Orten durchgeführt, wo man alle drei Disziplinen abhalten kann. Bedeutet es muss einen See geben, eine ordentliche Radstrecke und natürlich einen Weg wo man Laufen kann.
Aber wie bei jeder anderen Sportart gibt es auch beim Triathlon Schattenseiten. Wusstet Ihr das, statistisch gesehen die meisten Todefälle beim Triathlon bei Schwimmen passieren, dicht gefolgt vom Radfahren.

Grund genug mal genauer hinzuschauen, wie es zu diesen bedauerlichen Zwischenfällen kommt…

Wie jeder von Euch weiß, werden Triathlonveranstaltungen im freien durchgeführt, aber die gängige Praxis ist das wir uns im Hallenbad auf einen Wettkampf vorbereiten. Und im Hallenbad gibt es nunmal schöne mollige Temperaturen und die sind angenehmer als die kalten Temperaturen im See. (Brrrrrrr)

Meist bereiten wir uns ja auch besser vor im Hallenbad. Da akklimatiesieren wir uns erstmal schick unter der Dusche, machen uns mit der Wassertemperatur bekannt und dann wird trainiert.

Im Wettkampf geht es ja meist so, da Wasser, 3-2-1 los!!!! Und hinein in die kalte Flut. Nur diese schlechte Vorbereitung kann fatale Folgen für unser Herz-Kreislauf System haben. Erstmal ist die Pumpe eh schon voll beschäftigt unsere Nervosität zu ertragen und dann noch ein Kälteschock. In diesem Moment  vollbringt unsere Pumpe Höchstleistungen. Wehe dem der da ein Herzproblem hat.

Deswegen von mir ein paar hilfreiche Hinweise:

  1. Lasst euch, BEVOR ihr mit dem Triathlon Training beginnen wollt einmal von einem Arzt durchchecken.
  2. Checkt vor jedem Wettkampf die Wassertemperatur und bereitet Euren Körper darauf vor. Schwimmt ein paar Bahnen. Bringt den Vorteil Ihr kennt die Temperatur und Eure Muckis sind auch schon auf Temperatur.
  3. Trainiert vor einem Wettkampf! So blöd das auch klingen mag. Auch wenn Ihr euch fit fühlt, ein Triathlon ist etwas anderes als ein Sonntagslauf im Park.
  4. Geht auch mal raus zum Schwimmtraining. Das härtet ab, steigert das Immunsystem und euer Körper gewöhnt sich an die Temperatur der Wildnis ;)

Die meisten Unfälle können vermieden werden, wenn man sich nur an kleine Details hält, speziell im offenen Wasser.

Natürlich werde ich noch weitere Tipps und Tricks hier nieder schreiben, deswegen bleibt dabei…..