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Schwimmen beim Dextro Energy Triathlon 2012

Fortsetzung von Dextro Energy Triathlon 2012 in Hamburg

Dann waren wir dran. Wir konnten uns dann schon mal ins Wasser um uns warm zu schwimmen. Brrrrr bei 17 Grad. Ich war froh das ich meinen Neo anhatte. Ein paar Unerschrockene hatten keinen an und denen zolle ich meinen vollen Respekt.

Noch 5 Minuten bis zum Start!

Erst einmal warm schwimmen und mich an die Temperatur gewöhnen. Ein paar Bahnen gezogen und es lief erstaunlich gut. Vielleicht überlebe ich die 1,5 Kilometer ja sogar.

Noch 3 Minuten bis zum Start!

Jetzt bin ich echt kribbelig. ABER ich verspüre auf einmal eine entspannende Ruhe in mir. Ich hab mir noch einmal bewusst gemacht, wieviel ich trainiert habe und das ich die Strecke jetzt auch oft genug zurück gelegt habe. Noch kurz einmal ans Schwimmtraining gedacht, Technik überlegt, wieder verworfen. Alles was ich jetzt technisch nicht kann, kommt beim Wettkampf auch nicht mehr. Noch einmal die Strecke gecheckt. Bis hinter die Brücke… dann um die Bojen… NICHT an den Bojen nach der Brücke schwimmen, weil Umweg, dann wieder unter einer Brücke her und da ist dann auch der Ausstieg.

1 Minute bis zum Start!

Konzentration!

GOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!!!!!!!!!!!!!

Nach einem Countdown ging es dann mit Linkin Park “Burn it down” auf die Schwimmstrecke. Beim Start war das wie die Erlösung. Ich bin los geschwommen und die gesamte Anspannung der letzten Tage fiel von mir ab. Ich kam recht gut in meinen Rythmus und kam gut voran. In meinem Startpulk war es erst anfänglich etwas schwierig den Platz zu finden den ich benötigt habe, aber es ging.

Nach ca. 300 Metern war ich kurzzeitig etwas irritiert, weil mir mein Vordermann erst einmal voll auf die Nase getreten hat und ich kurzzeitig das Gefühl hatte meine Nase würde bluten. Aber war nicht so. Also habe ich zum überholen angesetzt und den fiesen Treter hinter mir gelassen.

Günstige Neoprenanzüge?

Zwischendurch habe ich mal versucht mich zu orientieren, wo ich im Feld so ungefähr liege. Vor mir waren Schwimmer, hinter mir waren auch noch Schwimmer. Also bin ich nicht letzter. :D Unter der ersten Brücke dann, das unglaubliche. Da war einer mit einer weißen Badekappe…. Wart mal…. Weiße Badekappe? Meine Startgruppe hatte goldene Badekappen auf. Die Startgruppe vor uns….. die hatten weiße Badekappen auf. Juhhuuuuuu, ich überhole gerade einen aus der Gruppe vor uns. Das hat mir dann noch einmal einen extra Schub Motivation gegeben. Bei den Bojen angekommen, ging es dann auch schon wieder zurück. Hälfte war also geschafft. Jetzt nur noch zurück und raus aus dem Wasser.

Ich habe es mir irgendwie angewöhnt zum Ende hin, mir immer einen Schwimmer vor mir zu suchen um den dann zu überholen. Auch auf dieser Strecke. Da war ein Schwimmer mit einem blauen Trisuit der mich frecherweise überholt hat. Das konnte ich mir ja so nicht gefallen lassen. Also habe ich versucht immer schön an dem dran zu bleiben und den dann bei nächstbester Gelegenheit hinter mir zu lassen.  So war der Plan, aber der vor mir hat echt gekämpft. Zu unserem internen Showdown kam es dann unter der letzten Brücke. Der blaue Trisuit verfiel unter der Brücke auf einmal in Brustschwimmen und da habe ich meine Chance gewittert. Ich nochmal alles zusammen gerissen und dann noch einmal Gas gegeben. Das hat der wohl gemerkt und wollte nicht das ich Ihn überhole, also hat der auch noch einmal richtig Gas gegeben. Aber, da er wohl nicht mehr so wirklich konnte, hat der dann auf einmal nachgelassen und ich konnte dann an ihm vorbei ziehen. Mann! Das war echt hart. Vielleicht auch zu hart, aber das würde ich dann beim Ausstieg noch zu spüren kriegen.

Da war er der Ausstieg. Nur noch knapp 50 Meter und dann gehts in die Wechselzone. Die schier unendliche Wechselzone. Als ich dann am Anstieg ankam, wollte ich wohl etwas überhastet aus dem Wasser raus und hab irgendwie mein linkes Bein zu schnell, komisch auf die Plattform hieven wollen. Das fand mein Oberschenkel garnicht witzig und BAAAAMMMMM hab ich einen Krampf gekriegt. KRAMPF! habe ich geschrien und einer der netten Ausstiegshelfer hat mich erst einmal rausgewuchtet aus dem Wasser. Vielen Dank noch mal dafür.

Dann musste ich erst mal durch die unendlichen Weiten der Wechselzone. In einem Bein der Krampf und der Neo wollte auch nicht aufgehen. Nach den ersten paar Metern wurde ich dann doch langsam panisch. Geh auf Du blöder Neo! Nach gefühlten 500 Metern, hatte ich den Neo dann endlich auf, halb herunter gezogen und weiter ging es. Bis zu meinem Stellplatz X – 100. Da musste ich mich dann erst einmal kurz aufregen. Da hat sich doch echt noch einer zwischen unsere Räder gestellt und sein Rad so blöd dahin gestellt, das ich kaum an mein Rad kam. Egal. Schnell ein Gel eingeworfen, Helm auf, Radschuhe an und Brille auf. Noch einen Schluck getrunken und weiter gings.

Fortsetzung im nächsten Blogeintrag: Radfahren beim Dextro Energy Triathlon 2012

Laufen beim Dextro Energy Triathlon 2012

Fortsetzung von Radfahren beim Dextro Energy Triathlon 2012 in Hamburg

Das Laufen war eine echte Erfahrung. Vom Rad runter, ging es auf die wunderschöne Laufstrecke an der Elster.Und hier ein Bild von der Laufstrecke.

Nach der Wechselzone ging es erst einmal über die Binnenalster. Die Brücke hatte nur eine minimale Steigung, fühlte sich aber echt anstrengend an. Nach der Brücke ging es dann hübsch an der Alster lang und dann in ein Wohnviertel. Da bin ich an einer Frau vorbei gelaufen mit der ich auch gestartet bin und meinte zur allgemeinen Aufheiterung “ist nicht mehr weit, gleich haben wir’s geschafft” :D Fand Sie wohl recht witzig, meinte aber auch das wir wohl doch noch ein Stückchen müssten.

Dann ging es erst einmal weiter durch das Wohnviertel. Schön war, das die Organisatoren Schilder aufgestellt hatten, an welchem Kilometer man sich befindet. Doof war, das da erst Kilometer Drei stand. Bis da hatte ich nämlich das Gefühl, das meine Beine schwer wie Blei waren und ich irgendwie nicht voran kam. Ab Kilometer Vier habe ich dann angefangen mir wieder Pacemaker zu suchen. Also wieder irgendwen vor mir als Ziel genommen und den dann versuchen zu überholen. Das hat gut geklappt. Ich hatte immer welche vor mir, die ich auch irgendwann gekriegt habe und dann….. habe ich mir eine ausgesucht, an der habe ich mir die Zähne ausgebissen. Mein Ziel war es die Frau mit dem schwarzen Shirt zu überholen. Gedacht, getan. Oder besser gesagt ich habe es versucht. Die war einfach sooooo schnell.

Zwischen Kilometer  Sieben und Acht habe ich dann mal geguckt mit welcher Pace ich unterwegs war. 4:35….. WAT?!?!?!? Das kann nicht sein. Aber es war wohl so, das ich durch das Tempo das mein Ziel vorgelegt hat, sehr schnell unterwegs war und dann doch wohl etwas langsamer werden sollte. Aber ging ja nicht. Sie lief immer noch vor mir her.

Ab Kilometer Neun, habe ich mir dann ein neues Ziel suchen müssen. Ich hab die nicht mehr gekriegt. Die war einfach zu fix unterwegs und mein Oberschenkel fing auch langsam wieder an zu krampfen. Deswegen Tempo etwas raus und auf den Zieleinlauf vorbereiten….

Und da war Sie. Die Poststrasse auf dem Weg zum Rathausmarkt. Das Ziel. Die letzten Meter habe ich dann noch einmal alles gegeben, begleitet von Kommentaren wie….” das sieht gut aus”… oder… “der kann noch, sieht aus als hätte er nix gemacht”…. oder “komm Junge, den vorne kriegste noch” :D Angespornt von den Kommentaren lief ich was noch ging und bin dann im Ziel eingelaufen.

Im Ziel war ich dann sehr geflasht von dem Empfang der Massen. Die Tribünen haben gejubelt als wäre Andreas Raehlert gerade eingelaufen. Ich habe meine Medaille empfangen und war echt erleichtert. Ich habe meine erste olympische Distanz geschafft. Ich war durch. Fertig :D Und da hat es mich auch nicht gestört, das mein Kumpel sagte, wo bist Du gewesen!?

Als Resumee kann ich nur sagen, in Hamburg zu starten ist ein einzigartiges Erlebnis und jeder der irgendwann mal eine olympische Distanz starten möchte (oder Volksdistanz) sollte mal überlegen dorthin zu fahren. Es ist unglaublich und ich möchte dieses Erlebnis nicht missen und dient für mich persönlich als weitere Motivation mit diesem fantastischen Sport weiter zu machen.

I against Me

Die Triathlon-Dokumentation

Diese DVD habe ich mir sofort gekauft als ich den Trailer das erste Mal gesehen habe und ich wurde nicht enttäuscht.

Diese Triathlondokumentation ist einfach richtig gut gemacht. Die Bilder zeigen sehr schöne Details in Slowmotion, traumhafte Landschaften und Gefühle der Superstars.

Man sieht welche Entbehrungen man auch auf sich nimmt um diesen Sport zu leben. Und es beeindruckt auch wie die Superstars offen über Ihre Gefühle spreche. Diese DVD gucke ich mir immer wieder gerne an, alleine wegen der großartigen Bildern von Hawai und dem wirklich phänomenalen Soundtrack.

Also wenn Ihr eine zusätzliche Motivation benötigt für Euren nächsten Wettkampf oder einfach mal eine fantastische Triathlondokumentation sehen wollt, dann kann ich euch nur diese DVD ans Herz legen.

Sonntag Rad

Radfahren Grundlagenausdauer I

Distanz (Kilometer): 77,3
Zeit: 03:19:18
Durschn. Tempo (min/km): 0:02:34

Kalorien: 2729

Rennrad: Bull Desert Falcon I (ja Du liest richtig…ein neues Rennrad :D )

Das Wetter war großartig. Die Sonne hat etwas geschienen, aber es war auch nicht zu warm. So hatten wir die Möglichkeit eine schöne lange Runde zu fahren. Weiterlesen

Lauftipp #4: Trainiere Deinen Kopf

Am Anfang Deiner Laufkarriere erfährst Du die härtesten mentalen und körperlichen Anstrengungen.

Wenn Du Dir erst einmal die nötige Grundlagenausdauer erarbeitet hast, dann “läuft” das später von ganz alleine.

Trainingserfolge und die Fähigkeit einen Lauf oder einen Triathlon zu Ende zu bringen, hängen nicht nur davon ab, wie körperlich fit Du bist, sondern auch davon wie sehr Du es willst. Dazu zählen Deine mentale Stärke und Dein Durchhaltevermögen.

Deswegen trainiere auch immer Deinen Kopf! Setze Dir Ziele!
Ein gutes Buch zum Thema Motivation, ist folgendes:
Motivation Kompakt: Aktive Tipps für Alltag,Beruf und Sport